• Philipp Mertens

Ich geh dann mal Beten: Einführung

Aktualisiert: Jan 10

Die meisten, die mich kennen, wissen, dass ich die letzten drei Jahre Pastor der Ichthys-Gemeinde hier in Frankfurt gewesen bin. Diese Phase neigt sich dem Ende zu. Auch wenn Katha und ich uns ursprünglich auf einen längeren Dienst dort eingestellt hatten, gehen wir sehr einvernehmlich auseinander.


Für mich hat sich dadurch eine unerwartete Tür eröffnet: Ab Januar 2021 werde ich für sechs Wochen als Volontär vollzeitlich im Gebetshaus Augsburg einsteigen und dadurch hoffentlich nicht nur Gott tiefer begegnen, sondern auch viel lernen und den Gebetshaus-“Alltag“ kennenlernen (sofern man in diesen Corona-Zeiten überhaupt von “Alltag“ sprechen kann).

Ich habe mir daher vorgenommen, hier regelmäßig meine Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen. Die Gebetshausbewegung ist ja schon seit Längerem in aller Munde; überall sprießen neue Gebetshaus-Zellen aus dem Boden, was genial ist. Johannes Hartl kennt man sowieso. Aber mancher einer fragt sich vielleicht, was genau hinter diesem “Hype“ steckt. Genau genommen gehörte ich auch lange Zeit zu diesen manchen. Seitdem ich aber die absolut zentrale Bedeutung der Gegenwart/Anwesenheit Gottes ganz neu für mich und für Kirche entdeckt habe, zieht es mich förmlich in die Auseinandersetzung mit Gebetshäusern.

Wer nicht so lange warten möchte, bis ich meine ersten Berichte schreibe, dem sei das Buch von Rainer Harter zur Gebetshausbewegung wärmstens ans Herz gelegt.